Hört sich an wie ganz großes Kino
Um Filme, aber auch Serien und Livekonzerte optimal zuhause genießen zu können, sind nicht nur große Bildschirme oder Beamer gefragt, sondern auch Lautsprecher für spektakuläre Kinosounds. Simple Stereoboxen sind von gestern, weshalb hochwertige Surroundsysteme (ursprünglich für Kinos entwickelt) immer häufiger in privaten Wohn- und Fernsehzimmern zu finden sind. Sie sorgen für ein Rundumhörerlebnis. Surround-Lautsprecher gibt es in allen Formen und Größen, darunter „Spezialisten“ wie Subwoofer für die optimale Wiedergabe von Basstönen. Bei der Wahl des Systems sind das vorhandene Budget, der Platzbedarf, die Klangqualität und das Preis-Leistungs-Verhältnis die wichtigsten Kriterien.
Surround mit nur drei Boxen

Surround 2.1: guter Klang ohne wuchtige Lautsprecher.
Das Nonplusultra im Bereich des Home Entertainment stellt eine Dolby Surround 5.1-Anlage dar. Sie besteht meistens aus fünf Lautsprechern plus Subwoofer. Wer eine überzeugende, aber dennoch platzsparende und relativ günstige Lösung sucht, wird zwangsläufig auf das Surround 2.1-System stoßen. Dabei handelt es sich um eine technisch vereinfachte Version des Dolby Digital Surround Sounds, bei der ein räumlicher Klang mit nur zwei Lautsprechern plus Subwoofer simuliert wird. Für diesen Effekt wird der Stereoton mithilfe eines Virtualizers frequenzabhängig erweitert.
Surround 2.1 kann sich hören lassen

Filme am Notebook gucken? Kein Problem mit handlichen Surround-Lösungen.
Surround 2.1 findet nicht nur bei Fernsehern, sondern auch bei Computern inklusive Notebooks Verwendung. Die PC-Boxen sind meist sogenannte „aktive Lautsprecher“, da sie mit einem integrierten Verstärker versehen sind, um die schwache Verstärker-Leistung von Soundkarten auszugleichen. Gerade für begeisterte Gamer eine lohnenswerte Anschaffung. Im Vergleich ist das Surround 2.1-Verfahren günstiger, leichter im Aufbau und kompakter als eine Surround 5.1-Anlage. Der simulierte Raumklangeffekt mit kleinerem Hörbereich offenbart allerdings Schwächen bei Tönen, die sozusagen „von hinten“ kommen. Trotz dieses Mankos erzielt aber auch die abgespeckte Variante einen verblüffenden akustischen Eindruck und sorgt für ein Kinosaalfeeling in den eigenen vier Wänden. Und sollte es die Nachbarn stören, dann lädt man sie am besten zu einem spektakulären Filmabend ein …





Bilderrausch im Wohnzimmer