9. März 2010
So kann jeder Boden gut machen …
Für die Hersteller von Fertigböden waren Terrassen bislang eher Terra incognita, also unerforschtes Land. Dies hat sich geändert, sodass es nun viele neue Gestaltungsmöglichkeiten und -ideen gibt. Ideal und praktisch auch für Heimwerker, die ihre Terrasse oder ihren Balkon selbst renovieren oder zumindest unansehnliche Beläge erneuern wollen. Weiterlesen »
22. Februar 2010
Hölzerner Eindruck absolut erwünscht
Holzterrassen zählen zu den beliebtesten Trends der modernen Haus- und Gartengestaltung. Das natürliche Material besitzt eine warme, wohlige und manchmal rustikale Anmutung. Kein Wunder also, dass sich an besonders sonnigen Tagen das Wohnzimmer quasi nach draußen verlagert. Die Holzterrasse bildet somit den perfekten Steg zwischen Wohnzimmer und Garten.
Nutzen Sie Holzsorten mit natürlichem Holzschutz

Douglasien wachsen z.B. in Kanada und liefern ein besonders widerstandsfähiges Holz.
Zu den bewährten Hölzern zählt das der Douglasie, welches Kiefer und Lärche ähnelt. Optisch reizvoll sind die markanten Jahresringe der Douglasie. Das Kernholz ist rötlich-braun, während sich die Splinte gelblich-weiß präsentieren. Die Douglasie benötigt keine chemische Oberflächenbehandlung und enthält von Natur aus einen effektiven Holzschutz. Beim Verzicht einer Nachbehandlung ändert sich im Laufe der Jahre allerdings die Farbe und das Holz der Douglasie wird von einer Art silbergrauen Patina überzogen. Das kann durchaus reizvoll wirken. Wer aber die ursprüngliche Anmutung bewahren möchte, für den gibt es umweltfreundliche Pflegeöle, speziell abgestimmt auf Douglasienholz. Weitere beliebte Materialien für Terrassen aus Holz sind Lärche, Ipe, Cumaru, Teak und Bangkirai. Bei Tropenholz sollte man auf das FSC-Siegel achten.
Eine Unterkonstruktion schützt vor Feuchtigkeit
Beim Bau von Terrassen aus Holz empfiehlt sich eine Einfassung aus Betonsteinen. Diese bildet nicht nur einen sauberen optischen Abschluss, sondert dient auch als Abwehrsperre für Unkraut, Schmutz und Tiere. Unter den Holzdielen sollten sich Betonflächen oder Gehwegplatten befinden, die ggf. mit Kies oder Splitt aufgefüllt werden. Darauf wird dann die Unterkonstruktion der Terrasse errichtet.

Relaxen auf der Terrasse - auf warmen Holzdielen nochmal so schön.
Eingebautes Anti-Rutsch-System
Die eigentliche Terrasse besteht aus Holzdielen, die im Fachhandel in verschiedenen Längen, Breiten und Stärken angeboten werden. Die Abmessungen variieren auch zwischen den jeweiligen Holzarten. Beim Aufbau sollte ein leichtes Gefälle von 1-2 % beachtet werden, damit Wasser leichter abfließen kann. Zwischen den verlegten Dielen ist ein Abstand von 3-5 mm üblich. Um eine Rutschgefahr für die Terrassennutzer auszuschließen, werden viele Dielen vom Hersteller mit einer einseitigen Anti-Rutsch-Nutung oder zumindest einer Riffelung versehen.
Beim Bau von Holzterrassen müssen nicht zwangsläufig Spezialisten ran, auch handwerklich begabte Privatleute werden mit einem solchen Projekt fertig. Spätestens dann, wenn die neue Terrasse aus Holz zum beliebten Treffpunkt für Freunde und Familie wird, hat sich der Aufwand gelohnt.
27. Januar 2010

Zimmer mit Aussicht
Wie man das wenige Sonnenlicht, das der Winter noch bereithält, effektiv nutzen kann, bewiesen bereits vor Jahrhunderten die Briten, als sie exotische Pflanzen und Früchte hinter Glas geschützt anbauten. Zunächst in großen Glaspalästen, später auch zunehmend in Form von Anbauten bei Privathäusern.
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15. Januar 2010
Diesmal liegt es nicht an der Erderwärmung …
Nicht nur im goldenen Oktober lockt so manch schöner und sonniger Tag Hausbewohner hinaus auf die Terrasse. Denn im gesamten Herbst tankt man gerne die Energie der letzten warmen Sonnenstrahlen und genießt die frische, würzige Luft. Die Kraft der Sonne allein reicht aber oft nicht mehr aus, um Luft und Erde zu erwärmen. Es wird frisch draußen, obwohl der Himmel klar und freundlich erscheint. Das besonders bei Frauen ungeliebte Ergebnis: kalte Füße! Wenn man in solchen Momenten trotzdem die Terrasse nutzen möchte, gerade wenn man Gäste hat, dann kommt man um eine Außenheizung nicht herum. Weiterlesen »
28. September 2009
Keine kalte Dusche
Die Erfrischung an heißen Sommertagen im eigenen Garten tut gut. Wer erinnert sich nicht gerne an seine Kindheit? Das gegenseitige Anspritzen mit dem Gartenschlauch war ein beliebter Zeitvertreib. Wenn das Wasser mit 10 oder 15 Grad den Gartenschlauch verlässt, ist das allerdings nicht jedermanns Sache. Die Kids haben ihren Spaß, die Erwachsenen bibbern. Denn 15 Grad sind definitiv zu kalt! Also nach drinnen und ab unter die Dusche … Weiterlesen »
28. September 2009
Natürlicher Badespaß für Badenixen und Wassermänner
Wer hat noch nicht davon geträumt, in einem natürlichen Gewässer in grüner Umgebung zu baden und zu schwimmen? Dies ist im eigenen Garten möglich durch den Bau eines Öko-Pools (meist eckig geformt) oder Naturschwimmteichs (meist geschwungen geformt). Erforderlich ist eine Mindestbaufläche von etwa 25 qm. Während beim herkömmlichen Swimmingpool ein Loch für das Becken ausgehoben und mit Zement sowie Kacheln bzw. Fliesen verkleidet wird, entspricht die natürlich anmutende Alternative eher einem Biotop, das sich harmonisch in das Umfeld einfügt.
Tierische Begegnungen inklusive

Auf Du und Du mit der Natur: In Ihrem Öko-Pool können Sie sich über tierische Badegesellen freuen.
Naturschwimmteiche gliedern sich in zwei aneinandergrenzende Bereiche. Der größere ist zum Baden und Schwimmen geeignet und meist mit Schalungssteinen verkleidet, während der kleinere Bereich die Heimat sorgsam ausgewählter Wasserpflanzen ist, welche für die natürliche Reinigung des Wassers sorgen. Dieser Teil eines Naturschwimmteiches bildet nicht nur einen wertvollen Lebensraum für Wasserpflanzen, sondern auch Unterschlupf für kleinere Amphibien und Insekten. Ein Naturschwimmteich oder Öko-Pool stellt als kleines Biotop also eine wertvolle Bereicherung für Ihren Garten dar und dient nicht nur dem Badespaß für Groß und Klein. Obwohl die Badezone keine Wasserpflanzen enthält, kann es trotzdem zu der einen oder anderen „tierischen Begegnung“ im Pool kommen. Aber dies nehmen Naturliebhaber gerne in Kauf oder werten es sogar als Zeichen eines erfolgreichen Kleinbiotops. Dafür hat man die Gewissheit, in klarem, natürlichen Wasser zu baden.
Biotop mit natürlicher Wasserreinigung

Perfekte Idylle: Der Öko-Pool passt perfekt zum Garten.
Das zugrunde liegende System entspricht einem geschlossenen Kreislauf. Das Wasser des Schwimmbereichs wird mittels einer Pumpe in das Regenerationsbecken befördert. Dort säubern die Wasserpflanzen und Mikroorganismen das verschmutzte Wasser auf natürliche Weise. Anschließend fließt es wieder glasklar zurück in die Badezone. All dies geschieht ohne Chlorzusätze. Obendrein muss das Wasser einer solchen Anlage während des Winters nicht abgepumpt werden, sondern bleibt wie in einem echten Teich stehen. Wer weiß, vielleicht bietet sich an frostigen Tagen sogar die Gelegenheit für einen Schlittschuhlauf …